Chronik

Die FIHB blickt auf eine traditionsreiche Historie und eine Reihe engagierter Vorstände mit namhaften Persönlichkeiten zurück. Mit Weitblick, Erfahrung und Zukunftsoffenheit fördert sie seit über 70 Jahren die Hochschullehre –  als nachhaltige Investition in die Zukunft der Branche. Bedeutende Meilensteine in der Geschichte der FIHB sind oftmals Ergebnis des Zusammenspiels gesellschaftlicher Ereignisse und Herausforderungen, sowie branchenspezifischer, technologischer Neuerungen.

1951

Im Jahr 1951 belebten Dozierende der damaligen Ingenieurschulen für das Bauwesen eine Vorgängereinrichtung aus den 30er Jahren wieder. Der Grundstein der heutigen FIHB – der Fördergemeinschaft der Hochschullehre in Architektur und Bauwesen – war gelegt. Zunächst tätig als Selbsthilfeeinrichtung der bundesdeutschen Ingenieurakademien für Bauwesen, war der Gründungszwecks schon zum Spartenstich eindeutig.

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Lehrende sollten auf Fachtagungen und Exkursionen durch Partnerinnen und Partner aus allen Bereichen der Bauwirtschaft mit den neuesten Erkenntnissen, Methoden und Materialen vertraut gemacht werden.

Ziel war die Stärkung der Hochschullehre im Sinne einer nachhaltigen Investition in kompetente Nachwuchskräfte. Die erste Fachtagung fand im September 1951 in Hamburg zum Thema Straßenbau statt.

1953

Im Oktober 1953 überführten die Gründungsmitglieder die Fördergemeinschaft in einen rechtsgültigen Verein. Die Vorgängereinrichtung war geprägt durch die die Entwicklung von Kraftfahrzeugen. Sie behandelte nahezu ausschließlich den Straßenbau. Dabei wurde sie von staatlicher Seite gesteuert und finanziert – trotz der Tatsache, dass die Kulturhoheit seit 1949 bereits bei den Ländern lag.

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Die Auswirkungen dieser Veränderung in den Zuständigkeiten, die auch die Ausbildung an den Ingenieursschulen betraf, erfuhr die FIHB dann jedoch erst mit einigen Jahren Verzögerung, Die staatlichen Gelder und die Unterstützung von Regierungsstellen wurden zunehmend weniger. Trotz der Umstrukturierung gelang es der FIHB dennoch ihr thematisches Spektrum weit über den Straßenbau hinaus in alle Gebiete der Architektur und des Bauingenieurwesens auszuweiten.

1971

Seit 1971, dem Gründungsjahr der Fachhochulen, trägt sich die FIHB gänzlich selbst. Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand verantwortet Organisation, Durchführung und Finanzierung der inhaltlichen Arbeit.

Gesamtdeutsch gestartet, fanden Veranstaltungen schnell nur noch in Westdeutschland statt. Grund dafür waren die Spionage-Tätigkeiten der SED, die mehrfach getarnte linientreue Funktionäre zur Berichterstattung gesandt hatte.

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In dieser Zeit vertiefte die FIHB die Kooperationen mit Industrieunternehmen und Verbänden. Neue Entwicklungen und Produkte fanden so unmittelbar Eingang in die Lehre. Die enge Zusammenarbeit war beidseitig von Vorteil: Die Qualität der Hochschullehre stieg, während die Kooperationspartner von kompetenten Nachwuchskräften profitierten.

1988

Die zunehmende Internationalisierung und das europäische Zusammenwachsen in den 70er und 80er Jahren machte sich auch in der Berufstätigkeit in Architektur und Bauingenieurwesen immer stärker bemerkbar. Mit der ersten Veranstaltung auf internationalen Terrain reagierte die Fördergemeinschaft auf diese Entwicklungen und stellte sich auch in dieser Hinsicht zukunftsfähig auf.

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Die Teilnehmenden besichtigeten in Kooperation mit der Firma Liebherr in Colmar im Elsass eine moderne Fertigungseinrichtung für Bagger aller Typen. In den darauffolgenden Jahren folgten Tagungen in Österreich, in der Schweiz und in den Niederlanden.

1991

Nach der Wiedervereinigung richtete die FIHB im Frühjahr 1991 die erste gesamtdeutsche Fachtagung aus. Nachdem auch die Fachhochschulen der Ostdeutschen-Bundesländer offiziell als Mitglieder aufgenommen wurden, fand 1993 die erste Fachtagung im Osten Deutschlands in der ehemaligen DDR in Halle und Bernburg an der Saale statt.

Die Historie der Vorstände der FIHB

Vor mehr als 70 Jahren gründete eine Gruppe engagierter Dozierender die FIHB. Seitdem setzt sich der ehrenamtlich arbeitende Vorstand samt Beirat in Person namhafter Kolleginnen und Kollegen aus der Branche mit hohem persönlichen Engagement für die Förderung und Stärkung der Hochschullehre, die Vernetzung der Branche und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis ein.

Den derzeitig aktiven Vorstand der FIHB finden Sie hier.

Gründungsvorstand 15.10.1953
  • 1. Vorsitzender: Dr.-Ing. Edgar Winter, Hamburg
  • 2. Vors.: Oberbaurat Karl Edmannsdorffer, München
  • Schatzmeister: Oberbaurat Dr.-Ing. Friedrich Weiß, Oldenburg
  • Beisitzer ab 15.10.1956:
    • Präsident DBD Walter Housàlek, Dortmund
  • Beisitzer ab 15.10.1958:
    • Reg. Direktor a. D. Dr. Groß, Vertreter des
      Verbandes der Dozenten an Ingenieurschulen für Bauwesen, Berlin
Vorstand ab 15.10.1958
  • 1. Vorsitzender: Oberbaurat Dipl.-Ing. Alfons Garras, Hamburg
  • 2. Vorsitzender: Oberbaurat Wilhelm Käb, Regensburg
  • Schatzmeister: Baudirektor Dr.-Ing. Friedrich Weiß, Oldenburg
  •  Beisitzer ab 11.05.1960:
    • Präsident DBD Walter Housàlek, Dortmund
    • RegDir a. D. Dr. Groß, Berlin
  • Beisitzer ab 9.9.1962:
    • Oberbaurat Dipl. – Ing. Ernst Brahe, Hamburg
    • Oberbaurat Dipl. – Ing. Herbert Mader, Regensburg
  • Präsident DBD Walter Housàlek, Dortmund
  • 2. Vorsitzender ab 22.10.1964: Reg. Baumeister a. D. Baurat Helmut Wernhard, Hamburg
Vorstand ab 17.11.1972
  • 1. Vorsitzender: Dr.-Ing. Rudolf Schellenberger, Hamburg
  • 2. Vorsitzender: Prof. Dipl.-Ing. Helmut Wernhard, Regensburg
  • Schatzmeister: Baudirektor a. D. Dr.-Ing. Friedrich Weiß, Oldenburg
  • Beisitzer ab 17.11.1972:
  • 2. Vorsitzender ab 03.06.1981:
  • Beisitzer ab 03.06.1981:
Vorstand ab 07.05.1985
  • 1. Vorsitzender: Prof. Dipl.- Ing. Ferdinand Diepold, Regensburg
  • 2. Vorsitzender: Prof. Dipl.- Ing. Wolfgang Pietzsch, Hagen
  • Schatzmeister: Prof. Dipl.-Ing. Alexander Patermann, Lübeck
Vorstand ab 29.11.1988
  • 1. Vorsitzender: Prof. Dipl.- Ing. Rudolf Vogt, Regensburg
  • 2. Vorsitzender ab 09.01.1990: Prof. Dr. nat. Prof. h. c. Manfred Andrié, Köln
  • Schatzmeister: Prof. Dipl.-Ing. Alexander Patermann, Lübeck
Vorstand ab 23.06.1992
  • 1. Vorsitzender: Prof. Dr. rer. nat. Prof. h. c. Manfred Andrié, Köln
  • 2. Vorsitzender: Prof. Dipl. -Ing. Heinz Arnold, Regensburg
  • Schatzmeister: Prof. Dipl. Ing. Alexander Patermann, Lübeck
  • Beisitzer ab 23.06.1992:
    • Prof. Dipl. -Ing. Wolfgang Pietzsch, Hagen
    • Prof. Dipl. -Ing. Rudolf Vogt, Regensburg
Vorstand ab 10.10.1995
  • 1. Vorsitzender: Prof. Dr. rer. nat. Prof. h. c. Manfred Andrié, Köln
  • 2. Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. habil. Harald Roscher, Erfurt
  • Schatzmeister: Prof. Dipl.-Geol. Jürgen Teubert, Regensburg
  • Beisitzer ab 10.10.1995:
    • Prof. Dipl.-Ing. Patermann, Lübeck
    • Prof. Dipl. -Ing. Pietzsch, Hagen
    • Prof. Dr. Reineke, Wutha-Farnroda
    • Prof. Dipl.-Ing. Vogt, Regensburg
  • Beisitzer ab 26.04.1998:
    • Dr.-Ing. Matthias Middel, Bundesverband der deutschen Zementindustrie e.V., Köln
    • Prof. Dipl.-Ing. Patermann, Lübeck
    • Prof. Dipl.-Ing. Architekt J. Reimann, Regensburg
    • Prof. Dr. Reineke, Wutha-Farnroda
    • Prof. Dipl.-Ing. Vogt, Regensburg
Vorstand ab 09.11.2001
Vorstand ab 13.10.2004
Vorstand 28.01.2008

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